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Richtige Wohnraumlüftung E-Mail
Dienstag, 20 September 2005

1. Das Problem

In den Wintermonaten häufen sich die Klagen über Schimmelpilzbefall im Bereich der Fensterleibungen und Kondenswasserbildung auf den Fensterscheiben. Kondenswasser entsteht durch Luftabkühlung.

2. Die Ursachen

Wenn Schimmelpilz im Bereich der Außenwände festzustellen ist, so liegt es nicht an starkem Regen, der von außen die Mauern durchnässt, sondern an der Luftfeuchtigkeit in den Räumen, die sich an den kalten Mauerflächen niederschlägt.

Unsere Luft zum Atmen zeigt eine unsichtbare Eigenschaft, sie kann nämlich je nach Temperatur unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen.

Zum Beispiel kann ein Kubikmeter (1000 l) Luft bei 20°C und 100%iger Luftfeuchtigkeit 17,5 g Wasser in Form von Wasserdampf festhalten. Wird diese Luft auf 0°C abgekühlt, fallen 12,5 g Kondenswasser an, weil 0°C kalte Luft nur 5 g Wasser binden kann.

In Wohnräumen werden diese Luftverhältnisse sicher niemals auftreten, weil die relative Luftfeuchte normalerweise zwischen 40 und 60 % liegt und weil zum anderen auch die Innenflächen der Außenwände nicht auf 0°C abkühlen werden. Aber selbst wenn die 20°C warme Raumluft bei 60% relativer Luftfeuchte ca. 10 g Wasser binden kann und 8°C warme Raumluft bei gleicher Luftfeuchte nur ca. 5 g Wasser binden kann, so ist zu verstehen, dass an den kalten Oberflächen der Außenmauer Feuchtigkeit niederschlägt.

Fazit:

Um Kondenswasser zu vermeiden, muss die relative Luftfeuchtigkeit im Raum niedrig gehalten werden. Von Kondenswasserbildung auf den inneren Maueroberflächen sind besonders Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie z. B.: Bäder, Küchen, belegte Schlafzimmer und Wohnräume mit vielen Pflanzen betroffen. Eine Feuchtigkeitsanreicherung muss durch gezieltes Lüften wieder abgebaut werden. 

3. Empfehlungen für den Bauherren und die Bewohner

Die Lüftung der Wohnungen ist aus hygienischen und gesundheitlichen Gründen erforderlich. Durch richtiges Lüften werden Bauschäden vermieden, die durch Kondenswasserbildung bei zu hoher Luftfeuchte auftreten können.

Mit den heute weitgehend luftdichten Fenstern reicht die natürliche Lüftung in geschlossenen Zustand nicht aus, um den erforderlichen Luftwechsel zu gewährleisten.

So lüften Sie richtig:

o         Lüften Sie morgens alle Räume gründlich (ca. 5 - 10 Minuten) mit weit geöffneten Fenstern

o         Im Laufe des Tages zusätzlich durch Stosslüftung nachlüften

o         Während der Grund- bzw. Stosslüftung die Heizkörper schließen.

Besonders wirksam ist die kurze Querlüftung (Durchzug). Hierdurch geht wenig Energie verloren, weil viel Raumluftfeuchte abtransportiert wird und Wände, Decken und Böden kaum abkühlen.

4. Zusammenfassung

Ø       Richtiges Lüften vermeidet die Kondenswasserbildung in den Wohnräumen und insbesondere an den Fenstern.

Ø       Die Raumluft ist um so feuchter, je geringer der Luftaustausch mit der Außenluft ist.

Ø       Die Raumluft wird beim Luftaustausch um so trockener, je kälter die Außenluft ist.

Ø       Die Gefahr der Kondenswasserbildung ist um so größer, je feuchter die Raumluft und je kälter die Oberfläche eines Bauteils ist.

Ø       Richtiges Lüften (Stoßlüften) spart Energie, ist hygienischer und vermeidet Feuchtigkeitsschäden.

5. Ausstattung der Fenster

Es gibt Bauteile, die eine richtige Lüftung der Wohnung/ des Hauses unterstützen. Wir bieten u.a.:

Lüfterleisten, integrierte Spaltlüftungen. Wenden Sie sich an unsere Berater.

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